Vantrue N2 Pro: Technische Daten

Sichtfeld: 170° vorne, 140° hinten
Megapixel: 16MP
Auflösung: Bis zu 1440p, 1080p im Dual-Modus
GEOGRAPHISCHES POSITIONIERUNGS SYSTEM: Nein
Anzeige: 1,5-Zoll-TFT

Die Vantrue N2 Pro wird als die allererste Dual-1080p-Dashcam angepriesen. So beeindruckend es klingt, ändert es nichts an der Tatsache, dass der Kamera Funktionen fehlen, die bei anderen ähnlich teuren Modellen verfügbar sind.

GPS und Spracherkennung sind zwei wichtige Beispiele, und es wird sicherlich keine Designpreise gewinnen. Die Qualität des Kameramaterials macht dieses Modell jedoch zu einem ernsthaften Konkurrenten, wenn Sie zwei Kameras zum Preis von einer suchen.

Vantrue N2 Pro im Test: Preis und Verfügbarkeit

Sie können den Vantrue N2 Pro für 169,99 USD auf der Vantrue-Website oder bei Drittanbietern wie Amazon erwerben.

Vantrue N2 Pro im Test: Design & Funktionen

Obwohl das weiche Kunststoffdesign des Vantrue N2 Pro leicht ist, wird sein Aussehen definitiv einige Blicke auf sich ziehen. Das kann leider die falschen Gründe haben.

Vantrue N2 Pro im Test
(Bildnachweis: Toms Guide)

Das achteckige, röhrenförmige Gehäuse der Kamera ist ein Sammelsurium asymmetrischer Teile, was sie wie ein exzentrisches Durcheinander erscheinen lässt. Andererseits fühlte es sich aufgrund seines kurzen Profils beim Fahren selten aufdringlich an, was immer von Vorteil ist.

Vantrue N2 Pro im Test
(Bildnachweis: Toms Guide)

Ein weiterer Vorteil ist die drehbare hintere Nocke, die sich aus der Standardposition um 45° nach oben oder unten drehen lässt – ein besonders nützliches Feature für Fahrer mit hohen Kabinen. Der N2 Pro verfügt außerdem über vier Infrarotsensoren für eine verbesserte Nachtsicht im Innenraum.

Vantrue N2 Pro im Test
(Bildnachweis: Toms Guide)

Ein kleiner Teil des Körpers ist dem 1,5-Zoll-Bildschirm gewidmet, und wenn ich klein sage, meine ich es auch. Die Bildschirmgröße ist im Vergleich zu anderen Dashcams auf dem Markt enttäuschend und macht es ziemlich schwierig, Details bei der Wiedergabe zu erkennen. Um die Verletzung noch schlimmer zu machen, fehlt dieser Kamera jede Art von drahtloser Konnektivität, so dass es kein Bluetooth oder Wi-Fi gibt, auf das man zurückgreifen kann. Das bedeutet, dass Sie jedes Mal, wenn Sie Filmmaterial herunterladen möchten, entweder das Gerät oder seine Micro-SD-Karte auf Ihren Computer übertragen müssen. Dies bedeutet natürlich, dass es auch keine Begleit-App gibt.

Nicht, dass das N2 Pro wichtige Funktionen vollständig vermisst. Der Parkmodus beginnt automatisch mit der Aufnahme, sobald eine Kollision erkannt wird, während Unfälle auf der Straße den G-Sensor des Geräts aktivieren, um mit der Aufnahme von Filmmaterial zu beginnen. Schließlich gibt es einen Zeitraffer-Modus, der die Aufnahme über lange Zeiträume verteilt, aber ich bezweifle, dass die Leute dieser Einstellung viel Zeit widmen werden.

Vantrue N2 Pro im Test: Einrichtung

Der Vantrue N2 Pro wird mit einer Saugnapfhalterung an Ihrer Windschutzscheibe befestigt, die sich nach dem Anbringen ziemlich solide anfühlt. Praktischerweise können Sie das mitgelieferte USB-Mini-Kabel auch an die Tasse selbst anschließen, anstatt an die physische Einheit.

Vantrue N2 Pro im Test
(Bildnachweis: Toms Guide)

Leider war die Befestigung der Dashcam an der Halterung ein fummeliger Vorgang und es waren zwei Hände erforderlich, um sie zu entfernen.

Mir ist von Anfang an aufgefallen, dass Datum und Uhrzeit falsch eingestellt waren, zweifellos aufgrund der fehlenden Konnektivität der Kamera. Dafür mussten beide manuell eingestellt werden, während die winzige Schrift auf dem winzigen Bildschirm litt.

Vantrue N2 Pro im Test
(Bildnachweis: Toms Guide)

Außerdem fühlte sich die Platzierung der Tasten unlogisch an, mit den Menü- und Auswahltasten unter dem Gerät und der Bestätigungstaste auf der Rückseite. Außerdem kann die integrierte Tachometerfunktion nicht funktionieren, es sei denn, Sie kaufen die optionale GPS-Halterung vorweg.

Vantrue N2 Pro im Test: Video- und Audioqualität

Ich war angenehm überrascht von den Aufnahmen der Dual-Kameras des Vantrue N2 Pro. Der Ton war ebenfalls solide, wobei das Gerät selbst gedämpfte Stimmen relativ leicht aufnehmen konnte.

Vantrue N2 Pro im Test
(Bildnachweis: Vantrue)

Das Filmmaterial ist wohl weniger glatt als bei anderen führenden Marken, und ich habe bemerkt, dass sich bei dunkleren Laufwerken etwas Körnigkeit und Stumpfheit einschleichen. Nachtfahrten sorgten auch für etwas Blendung und Lens Flare von verschiedenen externen Lichtquellen. Bei maximalen Einstellungen sahen die meisten der von mir aufgenommenen Videos jedoch gestochen scharf und klar aus und waren ziemlich vergleichbar mit anderen Kameras ihrer Klasse.

Vantrue N2 Pro im Test
(Bildnachweis: Vantrue)

Nachts war auch die Rückfahrkamera eine Offenbarung, wobei der Sony Exmor-Sensor des N2 hart daran arbeitete, Klarheit zu liefern. Je nach Kameraplatzierung erhalten Sie eine mehr als gute Sicht auf Ihren Innenraum und die Heckscheibe.

Vantrue N2 Pro im Test
(Bildnachweis: Vantrue)

Vantrue N2 Pro im Test: Urteil

Während der Vantrue N2 Pro die Grundlagen wie Kollisionserkennung an Bord hat, fehlen dem Gerät Fernverbindungen, GPS und Spracherkennung. Auch die Verarbeitungsqualität und das Menüsystem sind weit von den Klassenbesten entfernt.

Mit ihrem Dual-HD-Kamera-Setup, das hochwertiges Filmmaterial liefert, wird diese Dashcam jedoch diejenigen ansprechen, die für ihren Lebensunterhalt Auto fahren. Trotzdem werden viele ihre zweite Kamera immer noch zugunsten alternativer Modelle mit mehr Funktionen und vor allem einem größeren Display eintauschen wollen.

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