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Die Nintendo Switch könnte einen neuen Rivalen haben. Die Muttergesellschaft von Steam will einen Gaming-PC im Taschenformat entwickeln, der Nintendos Hegemonie im Bereich hybrider Handhelds herausfordern könnte. Der "SteamPal" wäre nicht der erste Handheld-Gaming-PC, aber er wäre der einzige mit dem ausdrücklichen Gütesiegel von Valve und liefert High-End-PC-Spiele für unterwegs.

Ars Technica enthüllte SteamPal in einem exklusiven Bericht unter Berufung auf "mehrere mit der Materie vertraute Quellen", Steams eigenen Datenbankcode und einen Vortrag, den Valve-Mitbegründer Gabe Newell Anfang Mai hielt. Obwohl wir nicht wissen, ob der angebliche Handheld von Steam jemals in die Hände von Verbrauchern gelangen wird, kann man mit Sicherheit sagen, dass definitiv etwas in Arbeit ist.

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Zunächst einmal: Wir wissen nicht viel über Valves angebliche Handheld-Konsole. Sogar "SteamPal" ist nur ein Platzhaltername (wenn auch ein ziemlich eingängiger). Wir wissen, dass es sich um einen Handheld-PC handelt, ähnlich wie bei ähnlichen Projekten von Alienware, Aya Neo und Onexplayer. Das bedeutet, dass es wahrscheinlich das gleiche grundlegende Erscheinungsbild haben wird wie das Nintendo-Schalter, könnte aber viel leistungsfähigere PC-Spiele spielen. Da Valve hier das Ruder übernimmt, ist es nicht unvernünftig zu glauben, dass der SteamPal auf SteamOS oder einer ähnlichen Linux-Plattform laufen könnte.

Ars Technica berichtet, dass der SteamPal wahrscheinlich einen Intel- oder AMD-Chip verwenden und Gesichtstasten und Joysticks anstelle einer vollständigen Tastatur verwenden wird. Ob der SteamPal ein D-Pad enthält, ist ungewiss, ebenso wie Spezifikationen wie Bildschirmgröße, Auflösung, Speicher und Akkulaufzeit. Auch über Prozessor, GPU (integriert oder anderweitig) oder Speicher wissen wir noch nichts.

Eine Sache, die wir wissen, ist, dass der SteamPal wahrscheinlich ein Hybrid wäre, ähnlich wie der Switch. Mit einem USB-C-Kabel könnten Gamer das Gerät an einen größeren Bildschirm anschließen. Es ist nicht klar, ob Valve ein Dock anbieten oder die Spieler einfach direkt zwischen den Geräten verkabeln lassen würde.

Valve scheint zwar Prototypen des SteamPal fertig zu haben, aber es ist nicht klar, wie bald dieses Produkt den Verbrauchern zur Verfügung stehen wird – wenn überhaupt. Wie der Ars Technica-Bericht hervorhebt, hatte Valve in der Vergangenheit eine angespannte Beziehung zur Hardware. Seine Steam Controller- und Steam Link-Geräte kamen und gingen; seine Steam-Machine-Gaming-Rigs haben sich nie wirklich materialisiert. Valve schien sich im Softwarebereich schon immer wohler zu fühlen.

Dennoch ist es nicht ausgeschlossen, dass Valve auch hier etwas Ähnliches plant. Sobald die Infrastruktur vorhanden ist, um einen Handheld-Gaming-PC zu unterstützen, muss das Unternehmen nicht unbedingt seine eigenen Geräte herstellen. Es könnte die Technologie auslizenzieren oder einfach sicherstellen, dass Steam die Download-Plattform der Wahl auf anderen Handheld-Gaming-PCs ist.

Fest steht: Wenn Handheld-Gaming-PCs unterwegs sind, wird Nintendo wohl eher früher als später eine leistungsstärkere Switch veröffentlichen wollen.

Marshall Honorof
Marshall Honorof

Marshall Honorof ist leitender Redakteur von Tom's Guide und überwacht die Berichterstattung der Website über Gaming-Hardware und -Software. Er hat einen wissenschaftlichen Hintergrund und hat Paläomammologie, biologische Anthropologie und Wissenschafts- und Technologiegeschichte studiert. Nach Stunden findet man ihn beim Taekwondo-Üben oder bei tiefen Tauchgängen in klassischer Science-Fiction.

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